Tipp: Informieren Sie die lokale Presse über das Engagement Ihrer Schülerinnen und Schüler!
Aktionsideen
Eintägige Schnupperpraktika in Betrieben und Unternehmen
anschauenSchülerinnen und Schüler jobben am Aktionstag in Unternehmen und Betrieben und erhalten so auch einen Einblick in die Arbeitswelt.
Bei dieser Aktion ist unbedingt das Jugendarbeitsschutzgesetz zu beachten.
Der Arbeitsvertrag
Im Vorfeld bekommt jeder Schüler jeweils einen Arbeitsvertrag, den Sie kostenfrei bei Aktion Tagwerk bestellen oder im Downloadbereich herunterladen und selbst ausdrucken können.
Der Arbeitsvertrag enthält allgemeine Informationen für den Arbeitgeber, zum Jugendarbeitsschutzgesetz und zur Versicherung.
Außerdem enthält der Arbeitsvertrag einen Überweisungsträger, den der Arbeitgeber nutzen soll, um den Lohn des Schülers direkt an Aktion Tagwerk zu überweisen.
Umsetzung
Die Schüler ziehen nun mit ihrem Arbeitsvertrag los und suchen sich in ihrer Umgebung einen Betrieb oder ein Unternehmen, in dem sie gerne einen Tag lang jobben würden. Mit dem Arbeitgeber vereinbaren sie einen Stundenlohn oder festen Betrag, der ihnen als Lohn für ihr Tagwerk oder Schnupperpraktikum ausgezahlt wird. Diesen Betrag spenden die Schüler dann an Aktion Tagwerk zugunsten der unterstützten Projekte in Afrika.
Der Arbeitgeber überweist den vereinbarten Stundenlohn direkt an Aktion Tagwerk.
Wichtig: Der vereinbarte Lohn für das Tagwerk des Schülers sollte nicht bar ausgezahlt, sondern direkt auf das Konto von Aktion Tagwerk überwiesen werden!
Im Verwendungszweck müssen unbedingt der Name der Schule sowie deren Postleitzahl und Ort angegeben werden!
Wie finden die Schüler Jobs für den Aktionstag?
Die Schüler können am Aktionstag in jedem Geschäft, Betrieb oder Unternehmen ihrer Wahl jobben. Auch die zuständige Orts-, Stadt- oder Kreisverwaltung kann als Arbeitgeber gewonnen werden.
Zur Unterstützung bei der Jobsuche dient die Jobbörse, in der Stellen für Schüler angeboten werden.
IKEA, der Jobpartner von Aktion Tagwerk, stellt beispielsweise in vielen Filialen in ganz Deutschland Schülerjobs zur Verfügung.
Versicherung
Wenn die Kampagne „Dein Tag für Afrika“ im Rahmen einer Schulveranstaltung stattfindet, sind die Schüler über die Schule unfallversichert.
Zusätzlich besteht für alle Teilnehmer eine subsidiäre Haftpflichtversicherung, die durch die Sparkassen-Finanzgruppe und andere Versicherungspartner finanziert wird.
Alle Informationen haben wir für Sie noch einmal in einem Dokument zusammen gestellt.
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Hilfsdienste in privaten Haushalten
anschauenDiese Aktion ist besonders geeignet für Schüler, die laut dem Jugendarbeitsschutzgesetz noch nicht in Unternehmen jobben gehen dürfen, also unter 13 Jahre alt sind, oder die vielleicht alt genug sind, aber keinen Arbeitgeber finden können.
Die Helferkarte
Im Vorfeld bekommt jeder Schüler jeweils eine Helferkarte, die Sie kostenfrei bei Aktion Tagwerk bestellen oder im Downloadbereich herunterladen und selbst ausdrucken können.
Auf der Helferkarte trägt zum einen der Schüler seine Daten ein, zum anderen werden hier die Angaben über die Art des Hilfsdienstes und den Haushalt, in dem dieser geleistet wird, eingetragen.
Der Schüler leistet den Hilfsdienst gegen eine Spende, die er selbst vereinbart. Der Erlös der einzelnen Hilfsdienste soll vom verantwortlichen Organisator der Aktion an der Schule gesammelt und in einem Gesamtbetrag auf das Konto der Aktion Tagwerk eingezahlt werden.
Wichtig: Im Verwendungszweck müssen unbedingt der Name der Schule, sowie deren Postleitzahl und Ort angegeben werden!
Die Helferkarte dient als Teilnahmebescheinigung für den Schüler. Die Karten aller teilnehmenden Schüler bitte am Ende der Aktion einsammeln und gebündelt an Das Bundesbüro von Aktion Tagwerk schicken.
Umsetzung
Die Schüler ziehen mit ihrer Helferkarte los und suchen sich in ihrem Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis oder in Nachbarschaft einen Haushalt, in dem sie einen Hilfsdienst verrichten können.
Mögliche Hilfsdienste können sein: Beim Ausmisten des Kellers, der Garage oder des Dachbodens helfen, Gartenarbeiten wie Rasenmähen verrichten, Babysitten oder den Hund ausführen.
Oftmals sind auch die Orts-, Stadt- oder Kreisverwaltungen bereit, das soziale Engagement der Schüler zu unterstützen:
Als „Dreckteufelchen“ können ganze Schulklassen im Auftrag der Verwaltung gemeinsam mit zuständigen Mitarbeitern der Stadtwerke o.ä. einen Park, Grünanlagen oder Fußgängerzonen, mit Müllsäcken und Greifzangen ausgestattet, säubern.
Versicherung
Wenn die Kampagne „Dein Tag für Afrika“ im Rahmen einer Schulveranstaltung stattfindet, sind die Schüler über die Schule unfallversichert.
Zusätzlich besteht für alle Teilnehmer eine subsidiäre Haftpflichtversicherung, die durch die Sparkassen-Finanzgruppe und andere Versicherungspartner finanziert wird.
Alle Informationen haben wir für Sie noch einmal in einem Dokument zusammen gestellt.
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Spendenlauf "Go for Africa"
anschauenIm Rahmen der Kampagne „Dein Tag für Afrika“ planen Sie einen klassischen Solidaritätsmarsch „Go for Africa“.
Zunächst wird eine bestimmte Strecke festgelegt, die dann alle gemeinsam am Aktionstag zurücklegen.
Ein „Go-for-Africa“ lässt sich auch sehr gut mit einem Wandertag verbinden.
Umsetzung
Im Vorfeld bekommt jeder Schüler jeweils eine Go-For-Karte, die aus zwei Teilen besteht. Auf der einen Seite ist die Teilnehmerkarte und auf der anderen die Kontrollkarte. Die Karten können Sie kostenfrei bei Aktion Tagwerk bestellen oder im Downloadbereich der Homepage herunterladen und selbst ausdrucken.
Die Schüler ziehen nun mit ihrer Karte los und suchen sich im Bekannten-, Familien- und Verwandtschaftskreis ihre Sponsoren. Mit diesen vereinbaren sie einen Betrag, der pro Runde, die der Schüler auf dem Sportplatz zurücklegt, oder pro gelaufenen Kilometer einer bestimmten Strecke, usw., gespendet wird.
Falls einer der Sponsoren eine Spendenquittung (ab 10€) möchte, so kann er dies entsprechend ankreuzen.
Nach dem Lauf wenden sich die Schüler an ihre Sponsoren und teilen ihnen mit, wie viele Runden, Kilometer, usw. zurückgelegt wurden. Diese Anzahl wird mit dem ausgemachten Betrag multipliziert, der Betrag an den Schüler ausgezahlt. Wahlweise kann auch ein Festbetrag vereinbart werden.
Die einzelnen Beträge werden in der Go-For-Karte eingetragen und der Schüler gibt die Spenden bei seinem Klassenlehrer oder dem verantwortlichen Organisator der Aktion Tagwerk an der Schule ab. Dieser sammelt das gesamte Geld und überweist es auf das Konto der Aktion Tagwerk in Mainz.
Die Ausstellung von Spendenquittungen ist nur möglich, wenn
- der (Gesamt-)Spendenbetrag mind. 10 € beträgt
- die Sponsoren leserlich und vollständig alle Daten angeben
- ein Lehrer die Teilnehmerkarte nach dem Lauf mit dem Schulstempel abstempelt
- das Kästchen für die Spendenquittung angekreuzt ist
- bei der Überweisung des Geldes im Verwendungszweck der Name der Schule, die Stadt und die Art der Teilnahme vermerkt ist
- die Go for- Karte an das Bundesbüro der Aktion Tagwerk geschickt wird.
Versicherung
Wenn die Kampagne „Dein Tag für Afrika“ im Rahmen einer Schulveranstaltung stattfindet, sind die Schüler über die Schule unfallversichert.
Zusätzlich besteht für alle Teilnehmer eine subsidiäre Haftpflichtversicherung, die durch die Sparkassen-Finanzgruppe und andere Versicherungspartner finanziert wird.
Alle Informationen haben wir für Sie noch einmal in einem Dokument zusammen gestellt.
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"Go for Africa" einmal anders
anschauenDas Prinzip bleibt das Gleiche: Für eine bestimmte Strecke suchen sich die Schülerinnen und Schüler im Vorfeld ihrer Aktion Sponsoren.
Neu ist dabei aber, dass es sich dabei ja nicht unbedingt um eine zurückgelegte Wegstrecke oder gelaufene Runden auf dem Sportplatz handeln muss:
Swim-for-Africa - Bahnen schwimmen im Hallen- oder Freibad für den guten Zweck! Bitte daran denken, den Termin für diese Aktion rechtzeitig mit dem zuständigen Ansprechpartner des Badbetreibers abzusprechen.
Ride- oder Blade-for-Africa - Der nächste geplante Klassenausflug könnte eine Radtour zu einem nahegelegenen Ziel oder eine Stadtrundfahrt auf Inline Skates sein. Auch hier suchen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor dem Aktionstag Unterstützer, die ihnen für jeden gefahrenen Kilometer einen bestimmten Betrag spenden.
Jump-for-Africa - Es steht bald ein Sportfest oder ein Leichtathletikwettbewerb an? Dann einfach das Prinzip des Spendenlaufs auf die Weit- oder Hochsprungdisziplin übertragen!
Up-for-Afrika - Eigentlich war ein Wandertag oder eine andere Aktion im Freien geplant, doch draußen ist es einfach zu kalt oder zu ungemütlich für die geplante Veranstaltung. Dann lauft doch Treppen! Pro Stufe, für jede 10. Stufe oder je erreichtes Stockwerk fließen Spendengelder von Sponsoren – dazu noch fetzige Musik und die trübe Laune ist wie weggeblasen!
Kick-for-Africa - Organisiert ein Benefiz-Fußballspiel, bei dem alle Spaß haben! Für jedes gefallen Tor gibt es eine Spende. Natürlich ist auch ein Torwandschießen möglich – pro Schuss zahlt jeder ein paar Cent.
Für die (ganz) Kleinen: Organisiert ein Kinder-Spielfest für Kindergartenkinder oder junge Grundschüler, zum Beispiel mit einer Olympiade. Die Eltern zahlen eine kleine Teilnahmegebühr für ihre Kinder.
Überstunden: Eine Schulklasse aus Hannover hat einmal 37 Stunden Unterricht ohne Unterbrechung gehabt. Das funktioniert natürlich nur in Zusammenarbeit mit mehreren Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern, die freiwillig Freude am Lernen haben und sich zu dieser Aktion bereit erklären. Im Vorfeld sucht Ihr gewerbliche und private Sponsoren, die pro Stunde einen bestimmten Geldbetrag in einen Spendentopf zahlen, „bis der letzte Schüler vor Müdigkeit aufgibt“.
Tipp: Sucht Euch für solche sportlichen Aktionen einen prominenten Sportler oder Sportvereine aus Eurer Umgebung. Diese könnt Ihr dann als Teilnehmer, Schirmherren oder Gäste für Autogrammstunden medienwirksam einsetzen. Aber auch den Bürgermeister könnt Ihr anfragen!
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weitere Klassenaktionen
anschauenNeuer Anstrich: Streicht gemeinsam mit Euren Mitschülerinnen und Mitschülern die vielleicht heruntergekommenen Wände und Decken der Kellerräume Eurer Schule, eines Kindergartens, des Jugendzentrums, etc. neu an. Vielleicht benötigen ja auch Eure Klassenräume dringend einen neuen Anstrich – dann greift zu Pinsel und Farbe!
Ihr könnt die Wände auch nach einem Motto gestalten, zum Beispiel „Afrika“ oder „Kinder einer Welt".
Auch die Seitenwände von Treppen eignen sich für eine solche Malaktion. Wichtig: Das ganze muss natürlich vorher mit der Schule bzw. den diversen Einrichtungen abgeklärt und besprochen werden.
Genau wie bei einem "Go for Africa" lasst Ihr Euch natürlich Euren Arbeitseinsatz belohnen - sucht Euch also im Vorfeld Sponsoren und klärt mit den entsprechenden Verantwortlichen in der Schule ab, ob sie Euch bei Eurer Aktion finanziell unterstützen.
Theater für den guten Zweck: Ihr habt eine Theater-AG? Führt doch das nächste Stück zugunsten von Kindern und Jugendlichen in Afrika auf und spendet den Erlös aus den Eintrittsgeldern.
Das gleiche könnt Ihr auch beim Schulkonzert oder dem Auftritt des Schulchors machen.
Vernissage der Fotoausstellung „Ein Tag und dazwischen 6.000km“: Stellt die Aktion Tagwerk-Fotoausstellung in Eurer Schule aus oder fragt in der örtlichen Stadtverwaltung, ob die Ausstellung dort gezeigt werden kann. Macht mit zusätzlichen Plakaten auf Eurer Engagement aufmerksam, informiert so auch die örtliche Presse, ruft Geschäfte, Unternehmen und Betrieb auf, Jobs zu stellen oder sucht Sponsoren für Euren Aktionstag. Während dem Ausstellungszeitraum sammelt Ihr dann Spenden.
Ganz großes Kino: Bietet eine Filmvorführung an und zeigt gegen eine Spende Filme, die sich mit Afrika beschäftigen. Über die Landesfilmdienste lassen sich tolle Filme (inkl. Lizenz für öffentliche Filmvorführungen) hierzu ausleihen. Natürlich könnt Ihr auch eine der Aktion Tagwerk-DVDs zeigen!
Rice Bowl-Day: An vielen Orten der Welt essen die Menschen jeden Tag dasselbe. Dies sind meist sehr einfache, wenig abwechslungsreiche Speisen. Um dies einmal auszuprobieren und dabei gleichzeitig Aktion Tagwerk zu unterstützen, haben wir eine spezielle Teilnahmeidee, für die man allerdings den Chef der Schulkantine gewinnen muss: Am Aktionstag, den man natürlich auch gerne selbst wählen kann, stehen statt Spaghetti, Gemüsepfanne oder Fischstäbchen „Rice Bowls“ auf dem Speisezettel. Dies sind ganz einfach Schalen (oder Teller) mit Reis, ein Essen wie es ganz viele Menschen auf der Welt täglich essen: es macht satt und ist äußerst günstig. Für das Essen zahlt man dann den normalen Kantinenpreis – das Geld, das durch das sehr preiswerte Essen eingespart wird, kommt Aktion Tagwerk zugute.
Schulbasar mit einer Tombola: Die Schule wird zum Marktplatz: bunte Buden, Waffelstuben und eine Tombola laden Eltern, Großeltern, Freunde und Bekannte ein. Ihr verkauft z.B. selbstgebackenen Kuchen und kreative Bilder aus dem Kunstunterricht. Der Erlös der Aktionen ist dann eine stolze Summe, zu der die gesamte Schule beigetragen hat und mit der Gleichaltrige in Afrika unterstützt werden.
Besuch im Seniorenheim: Viele Senioren freuen sich über den Besuch von jungen Menschen im Altenheim. Und wenn dann noch ein kleines Theaterstück, Musikstücke, etc. vorgeführt werden, sind sie bestimmt auch gerne bereit, dies mit einer kleinen Spende zu honorieren. Vielleicht unterstützt Euch auch das Altenheim mit einer kleinen Spende. Oder Ihr plant einen Ausflugstag mit den Senioren und besucht gemeinsam z.B. den örtlichen Zoo oder ein Museum. Eine Entlohnung für die Organisation und Durchführung eines solch ereignisreichen Tages für Jung und Alt ist bestimmt drin!
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"Dreckteufelchen"
anschauenViele Kinder in Afrika sammeln und durchsuchen täglich Müll, um überleben zu können. Macht Euren Wandertag zum Müllsammeltag!
Variante1: Sprecht mit den örtlichen Behörden, die für die Straßenreinigung und die Pflege der Grünanlagen zuständig sind, und fragt, ob Ihr einen Tag lang ihre Aufgabe übernehmen könnt. Dafür erbittet Ihr von den zuständigen Behörden um eine Spende. Falls diese nicht bereit sind, Eurer gemeinschaftliches Engagement zu unterstützen, könnt Ihr aber auch im Familien- und Bekanntenkreis nach Sponsoren fragen. Mit Greifzangen und Müllbeuteln bewaffnet, sammelt Ihr dann am Aktionstag den Müll auf öffentlichen Plätzen.
Variante 2: Auch hier soll wieder Müll gesammelt werden, beispielsweise im Stadtpark, Wald oder rund um das Schulgelände. Sucht Euch Sponsoren, die für jedes Kilo Müll eine Spende geben.
Variante 3: Auch Eure Schule hat vielleicht eine Gruppe von Dreckteufelchen nötig, die den Schulhof, Sportplatz, Schulgarten oder die Klassenzimmer auf Vordermann bringt. Für so fleißige Helfer haben Eltern, Verwandte oder der Förderverein der Schule sicherlich gerne eine Spende parat.
Variante 4: Eine weitere Aktion für kleine „Dreckteufelchen“ ist die Pflege von Grünanlagen! Sprecht mit Eurer Gemeinde und pflegt die Blumenbeete in einem Park, in der Innenstadt oder anderen öffentlichen Plätzen. Unkraut zupfen, die Erde lockern oder frische Blumen pflanzen – Arbeit im Grünen gibt es immer!
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Stand up
anschauenWomöglich geht der Ursprung dieser mittlerweile sehr beliebten und öffentlichkeitswirksamen Aktion auf einen Song des jamaikanischen Reggaemusikers Bob Marley zurück. "Get up, stand up" ruft dazu auf, sich für seine Rechte einzusetzen und dafür aufzustehen.
Ihr könnt Eure Mitschülerinnen und Mitschüler, aber auch die Schüler benachbarter Schulen und andere interessierte dazu aufrufen, sich an einem bestimmten Tag zu einer bestimmten Uhrzeit an einem bestimmten Ort einzufinden, um für das Recht auf Bildung afrikanischer Kinder und Jugendlicher aktiv zu werden. Treffpunkt kann Euer Schulhof, der Marktplatz, der Stadtpark oder jeder andere öffentliche Platz sein.
Zum verabredeten Zeitpunkt treffen sich dann alle und führen eine symbolische Aktion durch, beispielsweise singen alle zusammen ein Lied, tragen alle dieselben, einheitlich gefärbten T-Shirts, klatschen eine Minute lang in die Hände, musizieren oder springen in die Luft. Den Ideen für eine solche Aktion sind keine Grenzen gesetzt!
Je mehr Menschen zusammen kommen, desto größer ist natürlich die Aufmerksamkeit. Im Vorfeld könnt Ihr auch die lokale Presse einladen und auf die Stand up Aktion hinweisen.
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Infostand - Grundsätzliches
anschauenZunächst einmal müsst Ihr einen geeigneten Ort für Euren Infostand wählen. Das kann der Schulhof oder die Aula sein, aber auch öffentliche Plätze, wie zum Beispiel vor dem Rathaus, dem Theater, einem Museum oder der Universität, im Stadtpark oder an einer Sportstätte.
Dann wählt Ihr ein Datum für Euren Infostand (siehe auch: Festtage nutzen).
Bei der Terminfindung berücksichtigt bitte, dass sich Infostände auch gut in Veranstaltungen in der Schule oder im Ort integrieren lassen, wie beispielsweise Schul- oder Sportfeste, der Elternsprechtag, lokale Feste und Märkte.
Wenn Ihr einen Infostand auf öffentlichem Gelände, beispielsweise in der Fußgängerzone machen möchtet, setzt Euch bitte vorher mit dem zuständigen Ordnungsamt in Verbindung und klärt ab, ob es hier irgendwelche Richtlinien zu befolgen gibt.
Außerdem ist es immer sinnvoll, sich ein Motto für den Stand zu überlegen.
Ein Infostand muss nicht immer aus einem Tisch mit Flyern und Broschüren bestehen. Wir haben für Euch ein paar kreative Umsetzungen eines Infostandes zusammengestellt, den Ihr beispielsweise auf dem Schulgelände, aber auch in der Fußgängerzone machen könnt und mit dem Ihr garantiert Aufmerksamkeit erlangen werdet und gleichzeitig um eine Spende für Kinder und Jugendliche in Afrika bitten könnt.
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Infostand - einfache Umsetzung
anschauenWäscheleine: Manchmal genügt eine einfache Wäscheleine, um Menschen zum Stehen bleiben zu bewegen. Auf eine größere Tafel oder ein Plakat schreibt Ihr zum Beispiel „Ihre Meinung ist gefragt!“ und an die Leine klammert Ihr einige handgeschriebene Zettel zu bestimmten Themen (z. B. „Wir machen uns stark für Kinder und Jugendliche in Afrika, weil“, „Wir unterstützen Aktion Tagwerk, weil…“). Damit erzeugt Ihr Aufmerksamkeit und Neugier. Erste Kommentare werden laut und Gespräche kommen in Gang.
Unterschriften sammeln: Lasst Euch durch die Unterschriften von Mitschülern, Lehrern, Eltern, Passanten und Interessierten bestätigen, dass sie Eurer Engagement für Gleichaltrige Afrika toll finden! Setzt Euch ein konkretes Ziel, dass Ihr auch öffentlich verkünden könnt, zum Beispiel: „Wir sammeln 1.000 Unterschriften an einem Tag“.
Damit gebt Ihr der Sammel-Aktion gleichzeitig den Charakter eines sportlichen Wettbewerbs und motiviert vor allem Eure Mitschüler zum Mitsammeln.
Eindruck hinterlassen: Als Zeichen der Verbundenheit mit den Kindern dieser Welt, die vielleicht gar keine Schuhe haben, macht auf einer Tapete oder alten Stofflaken mit Farbe einen Abdruck Eurer Hände und/oder Füße und fordert andere auf, es Euch nach zu tun.
Brötchen-, Kuchen- oder Waffelverkauf: Verkauft in den Pausen, am Schulfest oder nach Absprache mit den örtlichen Behörden in der Fußgängerzone belegte Brötchen, Kuchen oder selbstgebackene, frische Waffeln gegen eine Spende. Bei dieser Aktion kommt man leicht ins Gespräch und kann durch Auslegen von Flyern oder durch ein gut platziertes Plakat auf Euer Engagement im Rahmen der Kampagne "Dein Tag für Afrika" aufmerksam machen.
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Infostand - etwas aufwendiger in der Umsetzung
anschauenCollage „Kindheit“: Fertigt eine Collage an, mit der Ihr an Eurem Infostand zeigt, was für Euch zur Kindheit gehört: Eltern, Zuhause, Spielzeug, Sportartikel. Ergänzt diese Bilder mit Gegenständen, die zum Alltag von Kindern und Jugendlichen in Afrika gehören: Werkzeuge, Haken, Müll, zerschlissene Kleidung, selbstgebasteltes Spielzeug.
Bodenzeitung: Dafür braucht Ihr ein großes Stück Papier/Pappe (zum Beispiel Tapetenrolle, die Rückseite von alten Postern etc.), dicke Stifte und evtl. Folie. Legt das Papier vor oder neben Euren Infostand. Es könnte zum Beispiel die Überschrift „Was fällt Dir zum Thema ‚Schule in Afrika‘ ein?“ haben. Darunter führt Ihr einige Aussagen an, die Eure Mitschülerinnen und Mitschüler bzw. die Passanten mit einem schwarzen Stift durchstreichen oder abhaken können.
Bücherberg: Sammelt alte Bücher, Zeitschriften und Zeitungen und türmt diese zu einem hohen Berg neben Eurem Infostand auf. Das Motto lautet etwa „110 Millionen schulpflichtige Kinder können das nicht lesen“. Mit dem Bücherberg soll symbolisch auf den Bildungsnotstand in Entwicklungsländern aufmerksam gemacht werden. Außerdem habt Ihr so einen Blickfang für Euren Infostand.
Schuhaktion: Sammelt alte Schuhe, Sandalen, Stiefel oder Turnschuhe und türmt sie zu einem Schuhberg auf. Ihr könnt auch Schukartons stapeln oder Schuhe aus Pappe basteln. Nach dem Motto „Viele Kinder und Jugendlichen in Afrika besitzen nicht einmal ein paar Schuhe“ sprecht Ihr Vorübergehende an und fragt sie, wie viel Paar Schuhe sie besitzen - das Ergebnis wird sicher erstaunlich sein!
Luftballons: Am Stand hängt eine Traube mit Helium gefüllte Luftballons. Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer und alle Interessierten schreiben Wünsche auf einen Zettel und hängen sie an einen Ballon. Dafür gibt es eine kleine Spende.
Am Ende des Tages werden die Ballons zu einer vorher festgelegten Uhrzeit gleichzeitig (man könnte laut einen Countdown zählen) in die Luft steigen gelassen. Ladet die lokale Presse zu „Luftballons fliegen für Afrika“ an Euren Infostand ein, das gibt bestimmt tolle Fotos!
Schuhputzer: Ihr braucht Schuhcreme, alte Lappen, Schuhbürsten und einen Stuhl. Stellt gut sichtbar (eventuell auf ein Podest oder einer Holzpalette) einen Stuhl in die Fußgängerzone und arbeitet als „Schuhputzer“. Dies ist ein von vielen Jugendlichen in Afrika angebotener Aushilfsjob in den größeren Städten, um sich ein bisschen Geld zu verdienen. Gegen einen kleinen Obolus bietet Ihr vorübergehenden Passanten an, ihnen die Schuhe zu putzen oder die Einkaufstaschen zu tragen.
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Aktiv kreativ mit Farbe, Pinsel und Schere
anschauenMalwettbewerb: Veranstaltet – vielleicht gemeinsam mit Euren Kunstlehrern - einen Malwettbewerb. Ein mögliches Thema könnte sein: „Schule in Afrika" oder "Wir sind alle Kinder einer Welt". Die Ergebnisse Eures kreativen Engagements könnt Ihr gegen eine Spende am Schulfest verkaufen oder Ihr organisiert eine Auktion.
Der Weg zum Wasser: Fertigt Papierschablonen von Euren Füßen an und legt beispielsweise eine Spur von Eurem Klassenzimmer zum Getränkeautomat, zu den Toiletten oder irgendeinem Wasserhahn. In der Fußgängerzone könnte der Weg beispielsweise von einem Supermarkt zu Eurem Infostand führen.
Schreibt auf die Schablonen Sprüche wie „Schon mal die Schritte gezählt, die Du für sauberes Wasser zurücklegen musst?“ Diese Botschaften könnt Ihr aber auch auf Plakate an Eurem Stand aufhängen.
Kleine Steine ziehen große Kreise: Steine stoßen zum Denken an. Ihr bemalt – zum Beispiel im Kunstunterricht - die Vorder- und/oder Rückseite von Steinen, z. B. die Vorderseite mit einer freundlich strahlenden Sonne und die Rückseite mit düsterer Regenwolke oder beschreibt sie mit bedeutungskräftigen Aussagen wie „Kindheit kann auch anders sein“, „Jedes Kind hat das Recht auf Bildung“. Gegen eine Spende könnt Ihr diese Steine am Schulfest oder einem Infostand verkaufen.
Postkarten: In Ruanda werden in Projekten zur Eingliederung ehemaliger Straßenkindern "Bananenpostkarten" hergestellt. Aus den getrockeneten Blättern werden Streifen geschnitten, mit denen kunstvolle Formen auf die Papierbögen geklebt werden.
Gestaltet selbst Postkarten – beispielsweise im Kunstunterricht – zu einem bestimmten Thema, beispielsweise „Afrika“, oder schreibt einfach ein anregendes Zitat oder einen Sinnspruch darauf. Diese könnt Ihr gegen eine Spende anbieten.
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Bastelideen
anschauenAn einem Infostand oder auch am Schulfest oder einem Schulbasar lässt sich sehr gut Selbstgebasteltes verkaufen.
Schmuck könnt Ihr aus den einfachsten Dingen selbst basteln: Perlen, Fundstücke und Naturmaterialien oder aus Müll (z. B. Joghurtbecher, Eierkartons etc.).
Freundschaftsbänder: Aus bunten Wollfäden knüpft, flechtet oder webt Ihr Armbänder.
Wie Ihr aus einfachsten Mitteln einen afrikanischer Fußball herstellen könnt, seht Ihr hier.
Auch Trommeln kann man einfach selber basteln.
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Fest- und Feiertage nutzen
anschauenSowohl für Infostände, aber auch für alle anderen Aktionen eignen sich Fest- und Feiertage besonders gut, um einen wirksamen Aufhänger zu haben und viel Aufmerksamkeit zu bewirken. Hier haben wir Euch einige Fest- und Feiertage zusammengestellt, zu denen Ihr Euch besondere Aktionen einfallen lassen könnt:
14.02. – Valentinstag
Bietet einen "Rosenkavalierservice" an: Mitschülerinnen und Mitschüler können bei Euch einige Tage vorher Rosen gegen eine Spende bestellen und diese – anonym, mit oder ohne Botschaft auf einer kleinen Karte – für andere Mitschülerinnen oder Mitschüler (mit Angabe der Klasse) reservieren. Am Valentinstag geht Ihr dann mit den gesammelten Rosen durch die Klassen und verteilt sie. Vorab müsst Ihr natürlich in einem Blumengeschäft in Eurer Nähe oder auf dem Markt die notwendige Menge an Rosen bestellen. Vielleicht bekommt Ihr bei einer großen Menge die Blumen ja auch zu einem günstigeren Preis.
Ihr könnt auch Rosen in der Fußgängerzone gegen eine Spende an Passanten verteilen.
Ostern: Bemalt Ostereier, bastelt Eierbecher, Osterschmuck oder Osternester und verkauft diese und spendet den Erlös für Gleichaltrige in Afrika.
Frühling: Pflanzt Blumen oder Samen in kleine Töpfchen. Während sie wachsen, kümmert Ihr Euch darum, und wenn die ersten Triebe oder Blüten zu sehen sind, könnt Ihr sie gegen ein Spende im Freundes- und Familienkreis abgeben.
07.04. - Weltgesundheitstag
Statt einem Kuchen- oder Brötchenverkauf mal etwas Gesundes anbieten: Verkauft Äpfel, Bananen, Birnen und anderes Obst an Eure Mitschüler und spendet den Erlös!
22.04. - Welttag des Buches
Nutzt diesen Tag, um zum Beispiel eine Lesung mit einem Autor zu organisieren. Der Eintritt wird gespendet. Oder verbringt einen Vormittag in einem Kindergarten und lest den Kindern aus ihren Lieblingsbüchern vor. Den netten Lesevormittag lasst ihr Euch vorher von Eltern, Freunden und Bekannten sponsern.
25.04. - Welt-Malaria-Tag
Macht an diesem Tag mit einem Infostand oder einer Spendenaktion darauf aufmerksam, dass diese Tropenkrankheit viele Kinder und Jugendliche in Afrika betrifft.
19.09. - Weltkindertag
Alle Kinder haben Rechte – nur leider werden diese nicht überall geachtet. Macht auch Ihr auf den Weltkindertag aufmerksam! Beschriftet große Plakate mit Euch persönlich wichtigen Kinderechten oder bastelt Collagen, die diese Rechte thematisieren.
31.10. - Halloween
Bastelt Euch Halloween-Masken und verkleidet Euch für den Verkauf von Motto-Kuchen, Plätzchen oder Fruchsaftcocktails in der Pause.
01.12. - Welt-AIDS-Tag
Die rote AIDS-Schleife ist das weltweite Symbol im Kampf gegen AIDS und ein Symbol für Solidarität und Toleranz gegenüber ausgegrenzten Menschen mit HIV/AIDS. Bastelt eine große rote Schleife aus Pappe und drapiert diese an Eurem Stand. Dann bastelt Ihr entweder aus Stoff- oder Geschenkband viele kleine AIDS-Schleifen, verseht diese mit kleinen Sicherheitsnadeln oder Anstecknadeln und verteilt sie gegen eine Spende.
Hingucker: Ruft Eure Mitschülerinnen und Mitschüler zu einem Stand-up auf. Alle sollen am Welt-AIDS-Tag mit roten Oberteilen in die Schule oder zu Eurem Infostand kommen. In der großen Pause oder zu einer festgelegten Uhrzeit bildet Ihr alle zusammen eine große „menschliche“ AIDS-Schleife. Am Besten eignet sich dafür einen Platz, auf den man von einem höheren (am besten öffentlichen) Gebäude schauen kann. Ladet die Presse zu einem Fototermin ein.
So macht Ihr darauf aufmerksam, dass AIDS überall auf der Welt ein großes Problem ist.
10.12. - Tag der Menschenrechte
Alle Menschen haben Rechte - nur leider werden diese oft verletzt oder nicht beachtet. Überlegt Euch, welche Menschenrechte Euch ganz besonders wichtig sind und sucht nach Situationen, in denen uns diese Rechte schützen.
06.12. - Nikolaus
Ihr bietet Euch als Miet-Nikoläuse für Grundschüler oder Kindergärten an und lasst Euch Euren Einsatz belohnen.
Weihnachtszeit: Auf dem Weihnachtsmarkt, dem schuleigenen Basar oder einem Infostand bietet Ihr selbstgebackene Plätzchen, Lebkuchen, gebrannte Mandeln, Kinderpunch, selbstgebastelten Christbaumschmuck aus Salzgebäck oder Ton, selbstgemalte oder gebastelte Weihnachtskarten gegen eine Spende an.
Andere besondere Anlässe: Schulfeste, Tage der Offenen Tür, Wochenmarkt, Flohmarkt, Stadtfeste, Jubiläumsveranstaltungen, u.v.m.
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