Projektzentrum Kajaga

Schule mit Berufsausbildung & Gesundheitszentrum

Das Projektzentrum beinhaltet die Ecole Polyvalante Carolus Magnus sowie ein Gesundheitszentrum:

950 Kinder und Jugendliche haben hier die Möglichkeit einen Kindergarten, eine Primar- und eine Sekundarschule zu besuchen sowie eine Berufsausbildung zum Krankenpfleger, Pharmazeutisch Technischen Assistenten (PTA) oder Medizinisch Technischen Assitenten (MTA) zu absolvieren. Die Ausbildungsmöglichkeit zum PTA ist einzigartig in der Region. Das bedeutet nicht nur gute Arbeitsmarktchancen, sondern qualifiziertes Personal im medizinischen Bereich als Vorteil für ganz Burundi!
Zudem werden im Gesundheitszentrum Schüler und Lehrer und deren Familien kostenlos behandelt.
Projektleiterin ist Verena Stamm von der Fondation Stamm.

Hier geht's zum aktuellen Projektbericht "In Burundi kommt etwas in Bewegung" aus der Aktionspost 2013 zum Zentrum Kajaga.

Download:

Hier können Sie sich alle Informationen zum Projektzentrum Kajaga in Burundi herunterladen.

Bilder aus dem Zentrum Kajaga

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Wie viel Geld aus der Kampagne 2013 wird voraussichtlich in das Projekt fließen?
Die Größenordnung des Budgets und die Aktivitäten werden ähnlich sein wie im Jahr 2012. Hier erfolgte eine Projektförderung von 80.000 €.

Was wird mit dem Geld aus der Kampagne konkret finanziert?
Das Geld wird für die Berufsausbildung zu Krankenpflegerinnen und Krankenpflegern und Pharamazeutisch Technischen Assistenten verwendet. Lehrergehälter, Materialien, Baumaßnahmen, Expertenaustausch und die Mittagessen für die Berufsschüler werden übernommen.

Wie viele Kinder und Jugendliche gehen im Projekt zur Schule?
In der Berufsausbildung befinden sich z.Zt. 246 Schüler, in den Sektionen Kindergarten, Grundschule, Sekundarschule ca. 700.

Welchen Hintergrund hat das Projekt?
Die meisten Schüler kommen aus dem armen Stadtteil Kajaga, der in Krisenzeiten oft Standort für Flüchtlingslager ist und als nicht besonders sicher gilt. Dementsprechend gibt es dort keinerlei Angebote für die Bevölkerung, weder im Bildungs- noch im Gesundheitssektor. Manche Schüler kommen auch aus anderen Projekten der Fondation Stamm, wie Waisenhäusern oder Straßenkinderheimen. Mittlerweile hat sich die hohe Qualität der Ausbildung aber so weit herum gesprochen, dass sogar Eltern aus der Innenstadt Bujumburas ihre Kinder nach Kajaga schicken, trotz des schlechten Rufs des Viertels. Das ist für die Schule ein großer Erfolg, denn es wertet den Abschluss zusätzlich auf. So haben die Absolventen nicht den Abschluss einer „Armenschule“, sondern einen hoch angesehenen.

Wie sieht die gesundheitliche Versorgung im Projekt aus?
Im Gesundheitszentrum haben Schüler, Lehrer und deren Familien kostenfreien Zugang zu medizinischer Behandlung.
Außenstehende müssen bezahlen.

Bekommen die Kinder Mahlzeiten im Projekt?
Ja, es gibt ein Mittagessen.

Erfolge des Projektes
Im Sommer 2012 haben die ersten Absolventen ihren Abschluss in PTA an der Ecole Polyvalante Carolus Magnus gemacht. Ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind sehr gut.

Ziel des Projekts?
Jungen Menschen in Burundi eine Zukunftsperspektive geben, damit sie sich und ihre Familien einmal selbst ernähren können – keine Selbstverständlichkeit im dritt ärmsten Land der Welt. Außerdem soll die Ausbildung zu PTA eine Bereicherung für Burundi und die gesamte Region sein, da es sie bislang nicht gab.

Lage des Projekts:




 
 

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