Nora Weisbrod begleitet Delegationsreise der Ministerpräsidentin nach Ruanda
FSJ-Team seit 1.10. auf Projektreise

Ministerpräsidentin Malu Dreyer eröffnet Kindergarten in Kigali und besucht Aktion Tagwerk-Projekte

In diesem Jahr fand wieder eine Aktion Tagwerk -Projektreise nach Ruanda statt, aber es gab zudem noch eine Besonderheit, denn vom 29. September bis zum 4. Oktober 2018 reiste auch eine Delegation der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer nach Ruanda. Nora Weisbrod, Vorsitzende von Aktion Tagwerk e.V., war Mitglied der 35-köpfigen Delegation aus Rheinland-Pfalz. Teil des offiziellen Programms waren auch drei Projektbesuche von Aktion Tagwerk.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer ist langjährige Schirmherrin von Aktion Tagwerk und hat in dieser Funktion am Montag, dem 1. Oktober 2018, gemeinsam mit Nora Weisbrod und Ewald Dietrich, Vorsitzender der Kinderhilfsorganisation Human Help Network e.V., den „IMANZI Kindergarten“ in Kigali, mit den ersten 60 Kindern und ihren Eltern, offiziell eröffnet.

Der Kindergarten wurde aus Mitteln von Aktion Tagwerk e.V., dem Freundeskreis Mainz-Kigali e.V. und der Stadt Mainz aufgebaut. Seit Beginn dieses Jahres ist der Kindergarten in Betrieb. Es gibt ein Stipendienprogramm für derzeit 21 Kinder aus armen Verhältnissen. 2019 sollen alle 105 Kindergartenplätze belegt sein.

Neben dem Besuch der Ziegelbrennerei in Tumba, einer von Aktion Tagwerk unterstützten Frauenkooperative, besuchte die Delegation das Straßenkinderzentrum „Les Enfants de Dieu“ in Kigali. Das Besondere: Die Kinder entscheiden selbst über die Belange ihres Zentrums und es gibt ein Jugendparlament. Das Prinzip der Partizipation lehrt sie, Verantwortung zu übernehmen.

Tagwerk-Team auf Projektreise in Ruanda im Oktober 2018
Besuch von Kinderfamilien, Ausbildungszentrum und Frauenkooperativen – Tages-News über Soziale Netzwerke

Sieben junge Leute aus Mainz, Berlin und Bonn reisten vom 1. bis 9. Oktober, im Rahmen ihres Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) bei Aktion Tagwerk e.V., nach Ruanda. Es war ihre erste Reise in ein afrikanisches Land. Im Mittelpunkt standen Besuche von Hilfsprojekten, die mit dem Erlös aus der Kampagne „Dein Tag für Afrika“ unterstützt werden. Das Team von Aktion Tagwerk berichtete über die Sozialen Netzwerke – facebook, Instagram und Twitter – von der Projektreise durch Ruanda.

Begleitet wurde die Gruppe von der Initiatorin von Aktion Tagwerk, Nora Weisbrod, und Tagwerk-Mitarbeiterin Lea Korossy-Julius. Dominique Kronsbein, Projektkoordinator der Kinderhilfsorganisation Human Help Network in Ruanda, sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Strive Foundation Rwanda, dem lokalen Projektpartner, waren außerdem dabei. Die Tagwerk-Reise wurde von einem Fotografen und einer Filmemacherin dokumentiert. Das Bildmaterial wird später in deutschen Schulen zur Information eingesetzt.

Folgende Reisestationen standen auf dem Programm:

    • Gespräche mit sogenannten Kinderfamilien, die ohne Eltern aufwachsen im Landesinneren, in Nyamasheke und Kamembe.
    • Besuche von Wohnorten, um die Lebenssituation auf dem Land kennen zu lernen.
    • Besuch von Kooperativen für alleinstehende Frauen: sie verdienen Geld für sich und ihre Kinder, z.B. durch die Produktion von Ziegelsteinen in Handarbeit oder durch Fischzucht.
    • Führung durch eine der größten Berufsausbildungsstätten: Das Jugendzentrum „Gatenga“ der Salesianer Don Boscos betreut täglich bis zu 1.000 Jugendliche; seit 2003 unterstützt Aktion Tagwerk das Zentrum.
    • Fahrten zur Genozid-Gedenkstätte Gisozi in Kigali, dem Kivu-See und eine Besichtigung der Hauptstadt Kigali, mit Marktbesuch.

Warum fand die Projektreise statt?

Ziel der Projektreise von Aktion Tagwerk war es, dem FSJ-Team zu ermöglichen, sich selbst einen Eindruck zu machen. Die Freiwilligen sollten die Möglichkeit des persönlichen Austauschs mit Kindern und Jugendlichen in Ruanda haben,  sie sollen verstehen, was Projektarbeit bedeutet und was sie leisten kann. Nun können sie an die Menschen hier in Deutschland weitergeben, was sie erfahren haben.

Es wurden bei allen Projektbesuchen Interviews geführt und Inhalte, wie Sport und Musik in Ruanda, der Einfluss Chinas im Land oder die Rolle der Frau diskutiert. Zurück in Deutschland, wird das FSJ-Team bundesweit Schulen besuchen, um von dieser Ruanda-Reise zu berichten.

Die Pressemeldung gibt es hier.

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Die Anmeldung

Mit dem Rückmeldebogen melden Sie Ihre ganze Schule, einzelne Jahrgangsstufen oder Klassen für eine Teilnahme an der Kampagne „Dein Tag für Afrika“ an. In welcher Form Ihre Schule teilnimmt, bestimmen Sie selbst – genauso, wann Sie Ihren Aktionstag durchführen.

Tragen Sie bitte alles entsprechend auf dem Rückmeldebogen ein und lassen Sie uns diesen einfach per Email, Fax oder per Post zukommen. Mit dem Rückmeldebogen können Sie auch kostenlos die benötigten Teilnahme- und Kampagnenmaterialien bestellen.

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