Projektland Äthiopien

Das ostafrikanische Land ist nach Nigeria das bevölkerungsreichste Land Afrikas. Obwohl das Wirtschaftswachstum in den letzten 10 Jahren wesentlich über dem regionalen und internationalen Durchschnitt lag, gehört Äthiopien noch immer zu einem der ärmsten Länder der Welt. Auf dem Index der menschlichen Entwicklung (HDI) liegt Äthiopien auf Platz 173 von 189 Ländern.

Foto: Copyright Brot für die Welt,  Jörg Böthling

Etwa 80 Prozent der äthiopischen Bevölkerung lebt auf dem Land als sesshafte Bauern, Viehhirten oder (Halb-) Nomaden. Besonders die Menschen auf dem Land sind von den großen ökologischen Problemen Äthiopiens betroffen: Das Land wird immer wieder von extremen Wetterereignissen heimgesucht, die der Landwirtschaft großen Schaden zufügen und dazu beitragen, dass ungefähr die Hälfte der Bevölkerung chronisch unterernährt ist. Hinzu kommen wiederkehrende Dürreperioden und Überschwemmungen. Aufgrund der globalen Erwärmung wird es zu einer weiteren Verstärkung von Bodenerosion und Wüstenbildung kommen.

Äthiopien besitzt eine sehr junge Gesellschaft. Mehr als 70 Prozent der Bevölkerung sind jünger als 30 Jahre, fast die Hälfte ist unter 15 Jahren. Im Bereich Bildung gab es in den vergangenen Jahrzehnten große Fortschritte, so besuchen 84,1 Prozent der Mädchen und 87,7 Prozent der Jungen die Grundschule, allerdings schließen nur 53 Prozent der Schülerinnen und Schüler diese auch ab. Mädchen gehen noch immer deutlich seltener zur Schule als Jungen, was häufig mit der finanziellen Situation der Familie zusammenhängt. Kann eine Familie nicht das Schulgeld für alle Kinder bezahlen, sind es vorrangig die Mädchen, die zu Hause bleiben und die Familie bei der Arbeit unterstützen. In den Städten sieht die Situation der meisten Mädchen und Frauen jedoch wesentlich besser aus. Besonders in der neu entstehenden Mittelschicht erhalten Mädchen und Frauen eine ebenso gute Bildung wie ihre männlichen Mitschüler.

Mit dem Erlös der Kampagne 2019 unterstützt Aktion Tagwerk gemeinsam mit Brot für die Welt erstmals das Projekt „Integration durch gute Ernten“. In der Region Gambela im Westen Äthiopiens werden Geflüchtete und Eingesessene beim Anbau von Mais und Gemüse unterstützt und unterrichtet.

 

Quellen: www.liportal.de, www.auswaertiges-amt.de, hdr.undp.org, www.brot-fuer-die-welt.de

 

 

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Tragen Sie bitte alles entsprechend auf dem Rückmeldebogen ein und lassen Sie uns diesen einfach per Email, Fax oder per Post zukommen. Mit dem Rückmeldebogen können Sie auch kostenlos die benötigten Teilnahme- und Kampagnenmaterialien bestellen.

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