Schule mit Berufsausbildung & Gesundheitszentrum

Das Projektzentrum beinhaltet die Ecole Polyvalante Carolus Magnus (EPCM) sowie ein Gesundheitszentrum:

Knapp 1.000 Kinder und Jugendliche haben hier die Möglichkeit einen Kindergarten, eine Primar- und eine Sekundarschule zu besuchen sowie eine Berufsausbildung zum Krankenpfleger, pharmazeutisch technischen Assistenten (PTA) oder medizinisch technischen Assistenten (MTA) zu absolvieren.

Die Ausbildungsmöglichkeit zum PTA ist einzigartig in der Region. Das bedeutet nicht nur gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt, sondern qualifiziertes Personal im medizinischen Bereich als Vorteil für ganz Burundi! Zudem werden im Gesundheitszentrum Schüler und Lehrer und deren Familien kostenlos behandelt. Projektleiterin ist Verena Stamm von der Fondation Stamm.

[ (c) Bernd Weisbrod, Brahmsstraße 6a, D-55218 Ingelheim, Tel.: +49-6132-896197; mail: bweisbrod@onlinehome.de , www.bernd-weisbrod.de ; Konto: SEB Bank Mainz Kto.Nr. 2724840400 BLZ 55010111;IBAN: DE58550101112724840400 BIC: ESSEDE5F550; jegliche Verwendung nur gegen Honorar und Beleg.Jede Weitergabe dieses Materials an Dritte ohne ausdrueckliche Genehmigung ist untersagt. Copyright nur fuer journalistische Zwecke - Belegexemplar erbeten.] [#0,26,121#]


Wie viel Geld aus der Kampagne 2019
wird voraussichtlich in das Projekt fließen?

30.000 €.

Was wird mit dem Geld aus der Kampagne konkret finanziert?

Euer Tagwerk-Erlös wird in diesem Projekt für die Berufsausbildungen zu Krankenpflegerinnen und Krankenpflegern, medizinisch technischen Assistenten und pharmazeutisch technischen Assistenten verwendet. Lehrergehälter, Materialien, Baumaßnahmen, Expertenaustausch und das Mittagessen für die Berufsschüler werden übernommen.

 

    Burundi_EPCM_2009_Mikroskop

 

Welches Ziel verfolgt das Projekt?

Junge Menschen in Burundi sollen eine Zukunftsperspektive haben, damit sie sich und ihre Familien einmal selbst ernähren können. Das ist keine Selbstverständlichkeit in einem der ärmsten Länder der Welt. In Burundi gibt es nur wenige qualifizierte Bildungsangebote, und wenn, dann sind sie für die meisten unbezahlbar. Deshalb soll die Ausbildung zu PTA und MTA eine Bereicherung für Burundi und die gesamte Region sein, da es sie bislang nicht gab.

 

Welchen Hintergrund hat das Projekt?

Viele Schüler kommen aus dem armen Stadtteil Kajaga, der in Krisenzeiten oft Standort für Flüchtlingslager ist und als nicht besonders sicher gilt. Dementsprechend gibt es dort kaum Angebote für die Bevölkerung, weder im Bildungs- noch im Gesundheitssektor. Mittlerweile hat sich die hohe Qualität der Ausbildung sogar so weit herum gesprochen, dass sogar besser situierte Eltern aus der Innenstadt Bujumburas ihre Kinder nach Kajaga schicken, trotz des schlechten Rufs des Viertels. Das ist für die Schule ein großer Erfolg, denn es wertet den Abschluss zusätzlich auf. So haben die Absolventen nicht den Abschluss einer „Armenschule“, sondern einen hoch angesehenen.

 

Wie viele Jugendliche absolvieren eine Ausbildung im Projektzentrum Kajaga?

Es absolvieren zur Zeit knapp 400 Schülerinnen und Schüler die Berufsausbildungen zu PTA, MTA und in der Krankenpflege. Insgesamt hat die Schule knapp 1.000 Schülerinnen und Schüler.

 

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Wie sieht die gesundheitliche Versorgung im Projekt aus?

Im Gesundheitszentrum haben Schüler, Lehrer und deren Familien kostenfreien Zugang zu medizinischer Behandlung.
Außenstehende müssen bezahlen.

 

Bekommen die Kinder Mahlzeiten im Projekt?

Ja, es gibt ein Mittagessen.

 

Erfolge des Projekts

Im Sommer 2012 hat die erste Gruppe von Absolventen ihren Abschluss in PTA an der Ecole Polyvalante Carolus Magnus gemacht, im Sommer 2013 die zweite. Die ersten AbgängerInnen der Krankenpflege gab es 2014, die ersten MTAs konnten 2016 ihre Ausbildung abschließen (alle Ausbildungen dauern jeweils 4 Jahre). Ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind sehr gut. Die Anzahl der Schüler steigt ständig, da jedes Jahr neue Klassen dazu kommen. Allerdings scheiden auch im Laufe der Ausbildung einige aus, weil ihnen der Stoff zu schwer ist. Das Ziel der EPCM ist allerdings nicht, jedem einen Abschluss zu ermöglichen, und zwar unter allen Umständen. Das würde nämlich bedeuten, die Absolventen mit einem wertlosen Papier in der Hand in die Arbeitslosigkeit entlassen. Das Ziel der EPCM ist, eine qualitativ hochwertige Ausbildung anzubieten, sodass die Absolventen als Fachkräfte aktiv an der Gestaltung ihrer eigenen Zukunft und der ihres Landes mitgestalten können.

 

[ (c) Bernd Weisbrod, Brahmsstraße 6a, D-55218 Ingelheim, Tel.: +49-6132-896197; mail: bweisbrod@onlinehome.de , www.bernd-weisbrod.de ; Konto: SEB Bank Mainz Kto.Nr. 2724840400 BLZ 55010111;IBAN: DE58550101112724840400 BIC: ESSEDE5F550; jegliche Verwendung nur gegen Honorar und Beleg.Jede Weitergabe dieses Materials an Dritte ohne ausdrueckliche Genehmigung ist untersagt. Copyright nur fuer journalistische Zwecke - Belegexemplar erbeten.] [#0,26,121#]     Burundi_EPCM_2009_Azubis


Lage des Projekts:

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Die Anmeldung

Mit dem Rückmeldebogen melden Sie Ihre ganze Schule, einzelne Jahrgangsstufen oder Klassen für eine Teilnahme an der Kampagne „Dein Tag für Afrika“ an. In welcher Form Ihre Schule teilnimmt, bestimmen Sie selbst – genauso, wann Sie Ihren Aktionstag durchführen.

Tragen Sie bitte alles entsprechend auf dem Rückmeldebogen ein und lassen Sie uns diesen einfach per Email, Fax oder per Post zukommen. Mit dem Rückmeldebogen können Sie auch kostenlos die benötigten Teilnahme- und Kampagnenmaterialien bestellen.

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