Solarlampen für Kinderfamilien

Die Kinderfamilien haben in ihren Hütten keinen Strom, denn ein Stromanschluss  ist in den abgelegenen Regionen, in denen sie leben meist gar nicht möglich oder aus finanziellen Gründen unerschwinglich für sie. Auch für die nahe Zukunft besteht deshalb keine Hoffnung auf eine flächendeckende Stromversorgung, da diese technisch einfach nicht möglich ist. Je nach Jahreszeit wird es in Ruanda zwischen 17.00 und 18.30 Uhr dunkel, also ist der Tag sehr schnell vorbei.

Nach der Schule müssen die Kinder jedoch erst die Arbeiten auf dem Feld und im Haus erledigen und sich selbst versorgen, bevor sie sich am Abend an ihre Hausaufgaben setzen können.

Anfang 2012 hatte dieses Problem zusätzlich an Dringlichkeit gewonnen, weil die Schulpflicht in Ruanda zu diesem Zeitpunkt auf 12 Jahre erweitert worden ist. Das ist eine sehr gute Entwicklung, denn es handelt sich hier eher um ein Recht als eine Pflicht – das Recht auf 12 Jahre gebührenfreie Grundbildung (12 years basic education) für alle. In jeder Familie ist mindestens ein Kind in der Grundschule oder in der 12-year-basic-education („Volksschule“). Mit der Anhebung der Schulpflicht-Jahre sind jedoch auch die schulischen Anforderungen an die Schülerinnen und Schüler gestiegen.

Durch die Ausgabe von Solarlampen wird den Kinderfamilien die Vorbereitung auf den nächsten Schultag ermöglicht, die Brandgefahr durch offenes Feuer in ihrem Haus wird gesenkt, und auch die finanzielle Belastung geht zurück, da Kerzen und Petroleum-Lampen sehr kostspielig sind. Außerdem spenden diese im Vergleich zu einer Solarlampe nur wenig Licht. Solarlampen sind daher eine gute Alternative: Sie sind umweltfreundlich und man kann sie vor Ort kaufen. Sie kosten umgerechnet ca. 20 Euro pro Stück.

Die erste Verteilung der Solarlampen im Jahr 2012 wurde zu 100% von Nora Weisbrods Preisgeld aus dem 2012 erhaltenen Bürgerschaftspreis des deutschen Zeitungsverlegerverbandes (BDZV) finanziert.


Wie viel Geld wird 2019 in dieses Projekt fließen?

8.000 €

Anzahl der betreuten Kinder im Projekt:

Im gesamten Kinderfamilien-Projekt: etwa 1.180 Kinder in 415 Familien. Jede Familie erhält mindestens eine Lampe. In jeder Familie ist mindestens ein Kind in der Grundschule oder in der 12-year-basic-education („Volksschule“). An große Familien, in denen viele Kinder betroffen sind, werden gegebenenfalls auch zwei Lampen vergeben, um Streit oder Benachteiligung zu vermeiden.


Ziel der Solarlampen-Verteilung:

Die schulischen Leistungen der Kinderfamilien soll deutlich verbessert werden, vor allem derer, die sich auf das „Nationale Examen“ vorbereiten bzw. in die „12-year-basic-education“ (Klasse 7-12) gehen. Die Kinder und Jugendlichen sollen besser lernen und Schulaufgaben machen können, auch nach dem Dunkelwerden. Außerdem sollen die Feuergefahr in ihrem zu Hause und die finanzielle Belastung gesenkt werden, indem sie nicht mehr auf Kerzen und Petroleum-Lampen zurückgreifen müssen, um abends Licht in ihrer Hütte zu haben. Auch für ihre Augen sind die Solarlampen gesünder, weil sie mehr Licht produzieren als Kerzen oder Petroleum-Lampen. Zudem sind die Lampen auch eine umweltfeundliche Alternative zu Kerzen und Petroleum-Lampen.

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Die Anmeldung

Mit dem Rückmeldebogen melden Sie Ihre ganze Schule, einzelne Jahrgangsstufen oder Klassen für eine Teilnahme an der Kampagne „Dein Tag für Afrika“ an. In welcher Form Ihre Schule teilnimmt, bestimmen Sie selbst – genauso, wann Sie Ihren Aktionstag durchführen.

Tragen Sie bitte alles entsprechend auf dem Rückmeldebogen ein und lassen Sie uns diesen einfach per Email, Fax oder per Post zukommen. Mit dem Rückmeldebogen können Sie auch kostenlos die benötigten Teilnahme- und Kampagnenmaterialien bestellen.

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