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Ausblick auf ein wirkungsvolles Kampagnenjahr 2026: Ernährung sichern und Hunger beenden

8. Januar 2026
Kampagne "Aktion Tagwerk"
von Laura Pröfrock

Das Jahr 2026 steht bei der Aktion Tagwerk ganz im Zeichen des Kampagnenthemas „Ernährung sichern und Hunger beenden“. In Anlehnung an die UN-Nachhaltigkeitsziele – insbesondere Ziel 2 „Kein Hunger“ – möchten wir gemeinsam mit dem Engagement der Schulen einen Beitrag zu globaler Ernährungssicherheit leisten.

In diesem Jahr haben die Schulen die Möglichkeit, eigene Projektschwerpunkte zu wählen und damit neue Akzente zu setzen:

Zukunft säen

Dieser Projektschwerpunkt stärkt die ökologische Landwirtschaft in Ruanda und Uganda. Durch Schulungen für Kleinbäuer:innen, den Einsatz umweltfreundlicher Anbaumethoden und die Einführung von Nutzvieh soll die lokale Nahrungsmittelproduktion verbessert, die Ernährungssicherheit erhöht und die Widerstandsfähigkeit gegenüber Klimaveränderungen gestärkt werden.

Gemeinsam gegen Hunger

Hier werden solidarische Kooperativen in beiden Ländern unterstützt. Trainings und Startkapital für einkommensschaffende Maßnahmen sichern die Versorgung von Kindern, verbessern die wirtschaftliche Stabilität der Familien und fördern den sozialen Zusammenhalt durch nachhaltige, gemeinschaftliche Strukturen.

Weitere Informationen finden Sie in den angefügten PDFs.

Konkrete Wirkung in herausfordernden Zeiten

Menschen im Globalen Süden sind besonders von Klimawandel und den dadurch bedingten Dürren, Überschwemmungen und unregelmäßigen Regenzeiten betroffen, die die landwirtschaftliche Produktion massiv beeinträchtigen. Die Projektschwerpunkte 2026 setzen genau hier an: Gemeinschaftliches Handeln, nachhaltige Anbaumethoden und einkommensschaffende Aktivitäten tragen dazu bei, die lokale Ernährungssituation zu sichern und langfristige Perspektiven aufzubauen.

Bildung und Ernährung weltweit stärken

Die Projekte leisten einen Beitrag zur globalen Gerechtigkeit und zeigen, wie wir als solidarische Weltgemeinschaft Hunger und Mangelernährung bekämpfen können. Gleichzeitig bieten sie auch hierzulande Anknüpfungspunkte für Engagement und Bewusstseinsbildung, z. B. durch Schulkampagnen, Austausch und Beteiligung der Schüler:innen.

Ausblick auf die Zukunft

Mit diesen Projektschwerpunkten eröffnet das Jahr 2026 neue Möglichkeiten für die Schulen, selbst aktiv zu werden und nachhaltige Wirkung zu erzielen. Durch verantwortungsvolles Handeln und gemeinsames Engagement können alle Beteiligten dazu beitragen, Ernährungssicherheit zu fördern, das Klima zu schützen und die Lebensgrundlagen für Menschen im Globalen Süden zu stärken.

Wir danken allen Schüler:innen, Schulen und Unterstützer:innen für ihr Engagement und freuen uns auf ein wirkungsvolles Kampagnenjahr 2026 voller Solidarität, konkreter Ergebnisse und gemeinsamer Erfolge.

Zu den Projektschwerpunkten

Projektschwerpunkt „Zukunft säen“

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Projektschwerpunkt „Gemeinsam gegen den Hunger“

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